Ultraleicht-BoB

Dein BoB ist von deiner gesamten Ausrüstung das Schwerste. Denn er sollte drei Dinge beinhalten:
  1.  Hilfsmittel um deine Körpertemperatur stabil zu halten
  2.  Wasser, damit du nicht dehydrierst
  3.  Nahrung, damit du vor der Gefahrensituation fliehen kannst
Und so kommen wir, wie wir bereits in einem Beitrag zum BoB geschrieben haben auf ein Gewicht von bis zu 30Kg. Der Nachteil an diesem Gewicht ist gerade für mäßig trainierte Menschen, dass das extrem schlaucht und so für eine dezente Tempoverringerung der Flucht sorgt. Deswegen beschäftigen wir uns heute mit dem Konzept eines Ultraleicht-BoB’s.

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Verschwinden ohne Rucksack – Fähigkeiten

Schwieriges Thema. Aber was will man machen? Der BOB ist nicht immer in Reichweite, an den GHB (Get Home Bag) im Auto kommst du auch grad nicht ran und irgendwie musst du jetzt weg. Dein EDC gibt dir nur sehr begrenzte Möglichkeiten. Dazu bist du grade noch da, wo kaum einer deine Sprache spricht.Am Arsch bist du dennoch nicht. Allerdings ist es jetzt besser, wenn du dich schön um dein Training gekümmert hast, die richtige Kleidung trägst und ein anständiges EDC am Start ist.

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Das AKM-Bajonett


Wenn man an Bajonette denkt, dann kommen einem schnell so Sachen wie sterbende Soldaten, Grabenkrieg, Nahkampf, Blut und Gedärme in den Sinn. Ursprünglich hat man den Gewehren Bajonette verpasst um sie im Nahkampf als Stoßwaffe zu verwenden.
Ähnlich wie ein Spieß. Und ähnlich wie beim Spieß waren die ersten Bajonette einfach nur lange spitze Metallstangen die auf oder sogar in die Mündung des Gewehrs gesteckt wurden. Mit der Zeit hat man aber entdeckt, das der Soldat nicht nur das Bajonett als Waffe brauchen kann, sondern auch andere Funktionen damit Hand in Hand gehen. Moderne Bajonette sind oft als Messer ausgeformt und erfüllen neben dem Hauptzweck Bajonett zu sein, auch den Zweck des Kampfmessers und Werkzeugs. Ein gutes Beispiel hierfür ist das AK47-Bajonett. Um ein Ähnliches (das AKM Typ II) geht es heute. Weiterlesen „Das AKM-Bajonett“

Mein persönlicher Survival-Kit

Ihr kennt ja vielleicht den ÜGü von Rüdiger Nehberg. Oder das Allzeit-Bereit-Päckchen von den Pfadis. Ich hab meinen persönlichen Survival Kit mal für euch rausgeholt. Vorgestellt hatten wir ihn ja schon mal  auf unserer Seite Tacticalatzengear.de.
Manchmal gehen die Dinge seitwärs. Dann braucht man sowas. Hier ist meiner.
Aber zuerst mal: Wann braucht man einen Survival Kit? Oder braucht man überhaupt einen?
Antwort: Immer und Ja. Immer, weil man nie ahnen kann, wann die Dinge einen etwas unangenehmen Verlauf nehmen und „Ja“ weil keiner von uns in die Zukunft sehen kann und schlimme Sachen jedem passieren können, egal wer man ist.

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Handwerk – Holz

Metall hatten wir ja schon (Beitrag). Jetzt ist Holz dran. Holz gibt es in so vielen unterschiedlichen Arten und Formen,  das es schon einen mehrteiligen Artikel bringen würde, nur darüber zu schreiben. Uns geht es vornehmlich darum, das du mit dem arbeiten kannst, was da ist. Die Grundlagen der Holzbearbeitung sind jetzt dran. Wir zeigen dir stromlose Werkzeuge, die dir dabei helfen Dinge aus Holz herzustellen oder zu reparieren.

Welches Holz?

Kommt drauf an. Grundsätzlich unterscheidet der Laie zwischen Hartholz und Weichholz. Dann gibt es aber auch noch Holzwerkstoffe wie OSB-Platten, Multiplex oder Siebdruckplatte. Für einen Armbrustschaft wäre Hartholz gut (Walnuss, Eiche etc.), für einen Werktisch kann man eine dicke Multiplexplatte nehmen. Oder Eichenbohlen. Weichholz kann man gut benutzen um günstige Möbel, Regale oder temporäre Stützen zu bauen. Im Holzfertigbau wird gerne Weichholz verwendet, da es (entgegen seiner Bezeichnung) leicht ist,
günstig zu beschaffen, einfach zu bearbeiten und im Endzustand ausreichend stabil ist. Hartholz dagegen wird oft für gute Möbel, Werkzeugstiele (Axtstiel aus Hickory) oder Bodendielen verwendet. Für uns ist hier das Hartholz als Werkzeugstiel interessant.

Welches Werkzeug?

Gehst du jetzt einfach wieder in den Baumarkt, weint das Zwiebelleder gewaltig. Genauso wie es viele Metallbearbeitungswerkzeuge gibt, sind auch Holzbearbeitungswerkzeug vorhanden. Mach also nicht den Fehler, Hals über Kopf loszukaufen. Was du für die grundlegenden Arbeiten brauchst, sind:
  •  Handhobel
  •  Schlichthobel
  •  Ziehklinge
  •  Satz Stechbeitel
  •  Schleifpapier (versch. Körnungen)
  •  Stahlbürste
  •  Axt/Beil
  •  Satz Raspeln (Halbrund, Rund, Flach)
  •  Messer (z.B. Mora)
  •  Säge (Fuchsschwanz, Bügelsäge mit Holzsägeblatt)
  •  Holzhammer
  •  Zugmesser
  •  Schraubzwingen
  •  Wasserwaage
  •  Stahllineal/Zollstock
  •  Holzleim
  •  Satz Holzbohrer/Forstnerbohrer (Handbohrgerät, falls du noch keins hast)
Wie bei der Metallbearbeitung ist das hier nicht so viel. Alles passt in einen Werkzeugkoffer. Kombiniert mit den Werkzeugen, die du schon haben solltest, hast du also alles was du brauchst. Solltest du noch andere Sachen brauchen, kannst du diese noch einfach nachkaufen.

Der Anfang

Du kannst die für Übungen einfach kleine Arbeiten vornehmen, wie z.B. das Reparieren von Möbeln. Oft reicht hier der Leim, ein paar Zwingen und ein bisschen Liebe mit dem Hammer. Achte darauf einen Holzhammer zu nehmen, Stahlhämmer hinterlassen oft einen ungewollten Eindruck. Probier dich an alten Möbeln oder an Rohlingen ein bisschen aus. Du kannst auch Rohholz im Baumarkt kaufen und erstmal hobeln üben. Wenn es dir gelingt eine ordentlich gehobelte Oberfläche zu erzeugen, dann nimm dir mal dein Zugmesser und versuch aus einem Kantholz ein Rundholz zu machen. Schwieriger als man denken mag. Lass dir Zeit, niemand hetzt dich. Mach ein paar Abmessungen und setze Bohrungen. Anders als beim Metall darfst du hier aber keine Fehler machen, wenn zu viel weg ist, ist das Werkstück meist hin.

Ein Probestück

Wenn du dir nicht sicher bist, wie du mit deinem Werkzeug umgehen sollst, dann versuch dich erstmal an einem Reststück. Abschnitte von Holzstücken kann man fürn sehr schmalen Taler in den meisten Baumärkten abgreifen. Bohre, beitele und hoble bis es dir zum Hals raushängt. Das was du jetzt kannst, kann dir später auf jeden Fall helfen. Mach auch Klebeversuche und lerne so, wie du welche Hölzer und Holzwerkstoffe am besten zusammenfügst. Dübeln solltest du auf jeden Fall lernen. Nicht nur das Wie, sondern auch die Herstellung von Flach- und Runddübeln. Holzverbindungen sind gedübelt nämlich wesentlich stabiler. Versuche dich auch mal an schwierigen Sachen, wie Nut und Feder oder Schlitz und Zapfen. Mit die aufwändigste Eckverbindung für
Holz ist die Zinkung. Dafür ist diese Verbindung auch sehr stabil und dauerhaft.

Harte Arbeit, hoher Aufwand

Mit Holz zu arbeiten ist, wie bei Metall, mit hohem Zeitaufwand verbunden. Jedoch sollte man die Grundlagen (grade als Prepper) beherrschen. Denn sollte es mal dazu kommen, wird sich keiner sonst um deinen kaputten Schrank kümmern. Oder stell dir mal vor, dein Dosenregal macht ’nen Abgang. Das repariert sich nicht von alleine. Bist du ambitioniert kannst du auch Bögen oder komplette Armbrüste, Bumerangs oder Atlatl sehr fortgeschritten bauen und dir so auf jeden Fall was für deine Freizeit sichern. Und wer weiß, vielleicht musst du mal ein ganzes Haus aus Holz bauen. Dann musst du auf jeden Fall was draufhaben o.<.

Handwerk – Metall

Du hast ja eine Werkbank. Und die hat Werkzeuge. Mit diesen Werkzeugen solltest du die grundlegenden, stromlosen Bearbeitungsmethoden für Holz und Metall drauf haben. Die Grundlagen der Metallbearbeitung kann man dabei gut lernen.
Denn wer selbst machen kann, ist am Ende im Vorteil. Wir zeigen dir heute die Fähigkeiten, die du drauf haben solltest, um auch längere Zeit Material und Ausrüstungsteile aus diversen Metallen für dich und andere herzustellen.

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Der Hasenstock – How to Knüppel

Der Hasenstock ist ein gekrümmter Stock von etwa der Stärke eines Handgelenks. Der Stock ist meist aus Hartholz, von flacher Erscheinung und entweder einigermaßen symmetrisch oder hat an einem Ende einen Griff. Die Variante mit Griff ist vor allem in Nordamerika sehr bekannt, wo man solche Wurfhölzer auch in etwas veränderter Variante als Kriegskeulen verwendete. Moderne Varianten werden aus Metall, Lexan, Fiberglas, Kunststoff oder teuren Holzlaminaten gefertigt und haben nur noch sportliche Verwendungszwecke. Weiterlesen „Der Hasenstock – How to Knüppel“

Die Wohnung – Preppen auf engem Raum

Viele die sich mit Prepping auseinandersetzen wollen, haben nicht viel Platz.
Die meisten leben in Wohnungen, oft mit Familie. In einigen Fällen ist es sogar so, das der Prepper
oder die Prepperine missverstanden wird, das Prepping selbst von Familienmitgliedern mit Kopfschütteln
belächelt wird. Passiert ja nix, wir leben ja in einem sicheren Staat. Und wenn, dann kann man ja
Feuerwehr/Notarzt/Polizei holen, die kümmern sich schon – nicht. Denn entweder kommen sie zu spät oder
tun nichts. Aber was tun, wenn man ohne viel Platz und ohne die Hilfe der anderen Prepping betreibt?

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Luftgewehr, Armbrust und Bogen

ACHTUNG!! LESEN!!

Wir sind keine Profis. Mit gar nichts. Wir übernehmen keine Haftung für euer Handeln, wenn ihr also Scheiße baut, dann seid auch nur ihr dafür verantwortlich. Unerlaubtes Jagen und Fallenstellen ist strafbar. Jagd mit Armbrust oder Bogen genauso. Seid euch im klaren darüber, das mögliches Fehlverhalten ernste rechtliche Konsequenzen hat. Alle hier gezeigten Geräte sind ohne spezielle Genehmigungen erlaubt (Besitz). Wir schreiben hier reine Theorie. Während der Erstellung dieses Artikels wurden keine Eichhörnchen verletzt.
Jeder Prepper hat sich schon mal Gedanken dazu gemacht, mit was er schießen könnte wenn er müsste. Die Gründe dafür reichen von Selbstschutz im Ernstfall über Nahrungsbeschaffung bis hin zur Signalgebung. Wir schauen heute auf drei Geräte die ohne Erlaubnis erworben werden können und mit denen man fast hürdenlos üben kann. Wir wollen euch hier auch zeigen was mit diesen Geräten nicht geht. Und euch dazu anstoßen zu überlegen, ob es nicht bessere Alternativen gibt. Die Geräte sind das Luftgewehr, der Bogen (Compoundbogen) und die Armbrust.

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Werkzeuge

Werkzeuge sind wichtig. Für jeden. Aber nicht jeder kann eine komplette Werkstatt aufbauen, entweder
weil man nicht den Platz dafür hat oder einfach das Geld fehlt. Wir zeigen euch heute erstmal, welche Werkzeuge man brauchen kann. Sozusagen als Start für eine Reihe von Beiträgen, die sich mit handwerklichen Dingen beschäftigt.

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