Willst du wissen, wie man Survivalbars selber macht?
Wir haben hier ein Rezept für dich, das wir nach einiger Recherchezeit für gut befunden haben. Der größte Vorteil ist, das man bestimmte Zutaten im Geschmack variieren kann und die Dinger sich ewig lange halten. Kein Witz. Viel Spaß beim nachmachen.


Ansonsten würde ich sie als scheiße schmeckend aber Nahrhaft bezeichnen. Sie sind weder eintönig, noch trocken oder krümelig. Diese Survivalbars sind auch so ziemlich unendlich haltbar. Ich habe ein wenig über die Haltbarkeit von Wackelpudding recherchiert und kann sagen, dass obwohl es ein Verfallsdatum auf der Verpackung gibt, die Haltbarkeit eigentlich „unbestimmt“ ist. Aber auch die restlichen Zutaten sind sehr unempfindlich was den Verfall angeht. Auch nach 20 Jahren sollten sie immernoch genießbar sein. Auch wenn sie sich wegen des Geschmacks wahrscheinlich nichtmal ansatzweise so lange halten werden. Am besten alle paar Wochen neue machen und die alten aufessen. Auf der Arbeit oder einfach zwischendurch.

Warum solltest du sowieso selbstgemachte Survivalbars machen wollen?

Sie sind einfach und schnell zu machen und sie schmecken. Und dadurch, das weder Öl noch andere leicht verderbliche Zutaten drin sind, halten sie sich ewig. Dazu enthalten sie keine Feuchtigkeit, da Sie sie im Ofen austrocknen, aber durch den Wackelpudding bleiben sie weich und leicht zu essen. Ziemlich cool, oder? Diese hausgemachten Survivalbars bleiben ganz ohne zu bröckeln, sind ne echte Nährwertbombe und eignen sich hervorragend zum Campen oder Wandern und sind auch ideal für die Notfallvorsorge.

So macht man Survivalbars:

Zutatenliste:
  • 2 Tassen Hafer (kernig oder zart je nach Vorliebe)
  • 2 1/2 Tassen Milchpulver
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Packung Wackelpudding in welcher Geschmacksrichtung auch immer
  • 3 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel Honig
Schritt 1:

Hafer, Milchpulver und Zucker vermischen.
Nichts Besonderes. Einfach die Zutaten in eine Schüssel geben und umrühren. Einfach nur sicher gehen, das die Schüssel groß genug ist, damit auch der Rest vom ganzen Kladdaradatsch reinpasst.

Schritt 2:

In einem Topf den Wackelpudding, Wasser und Honig vermischen und kochen.

Zuerst einmal die Tüte Wackelpudding in den Topf geben. Dann die 3 Esslöffel Wasser und 3 Esslöffel Honig dazugeben (Wichtig: Nur 3 Esslöffel Wasser verwenden und nicht die Menge, die in dem Rezeptur auf der Verpackung genannt wird.) Während das ganze aufkocht, stetig umrühren bis das Gemisch komplet kochz. (Damit meine ich, dass das Wasser selbst beim Umrühren die ganze Zeit kocht.)

Schritt 3:

Den trockenen Zutaten die Wackelpudding-Mischung hinzufügen und gut vermischen

Hier empfiehlt es sich das ganze mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer zu vermengen, da man davon mal schnell nen Tennisarm bekommen kann. Für die ganz Harten, die das Ganze von Hand machen wollen:
Wirklich die Hand nehmen und keinen Schneebesen oder Löffel.  Ansonsten wird das Vermengen sehr lange brauchen und auch auch dann wahrscheinlich nicht komplett vermischt sein.

Schritt 4:

Konsistenz prüfen und bei Bedarf Wasser dazu geben

Wenn der Teig zu trocken ist, einfach Wasser dazugeben. Am besten in Teelöffelschritten. Es sollte ausreichen wenn ungefähr 1-5 Teelöffel Wasser hinzugegeben wurden. Zwischendurch immer wieder die Konsistenz überprüfen. Im Endeffeckt sollte das Gemisch leicht krümelig sein aber dennoch zusammenkleben wenn man es mit der Hand zusammendrückt.

Schritt 5:

Auf einem Backblech verteilen

Einfach ein Backblech nehmen und komplett mit Backpapier auslegen.
Dann das Gemisch auf dem Backpapier verteilen, das möglichst die gesamte Fläche bedeckt ist. Jetzt muss das ganze noch festgedrückt werden, damit die Survivalbars später auch zusammenhalten. Hierzu eignet sich entweder die nackte Faust oder auch ein Nudelholz. Hauptsache ist halt das es zusammengedrückt ist.

Schritt 6:

Das Gemisch in Riegel schneiden

Jetzt wird das ganze im Form geschnitten. Die Form ist jedem selbst überlassen, aber am besten machen sich die klassischen Riegelformen rechteckig oder quadratisch. Einfach mit einem Pizzaschneider oder einem großen Messer Linien von einer Blechseite zur anderen ziehen. Es ist wichtig, das der Schnitt komplett durch die Masse geht, da man ansonsten später die Riegel auseinander brechen muss und die Möglichkeit besteht das dabei die Riegel komplett zerbrechen.

Schritt 7:

Bei 90° für 1 1/2-2 Stunden in den Ofen

Wenn die Masse nicht grade sehr viel Feuchtigkeit hat, reichen 1 1/2 Stunden locker aus um die Riegel zu trocknen. Und wenn sie doch mal nen Schluck zu lange im Ofen sein sollten sind sie dadurch nicht automatisch schlecht, da wir mit relativ niedriger Temperatur arbeiten.
Wenn die Riegel fertig sind, einfach aus dem Ofen nehmen. Erstmal 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und dann mit dem Backpapier zusammen vom Blech nehmen, damit man sich nicht verbrennt. Jetzt nur noch gut auskühlen lassen.

Schritt 8:

Die Riegel luftdicht verpacken

Wenn die kleinen Dinger komplett ausgekühlt sind, fehlt nur noch das Einpacken. Hierfür eignen sich am besten Zip-Lock Beutel oder Tupperwarebehälter.  Wenn es nicht anders geht tut es auch Frischhaltefolie.

Survivalbars

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