Oftmals kommt es auf die kleinen Dinge an. Egal ob das nun Wissen oder ungewöhnliche Vorräte sind, an was normalerweise nicht gedacht wird. Oftmals situationsbedingt, aber auch definitiv benötigtes kann hierunter Fallen. Was macht man zum Beispiel wenn einem die Fresse wegfault oder wie kann man seinen Brennstoffverbrauch verringern? Ein paar Tipps und Tricks für euch, von denen wir hoffen das sie dir nützen.

Wenn der Zahnteufel klingelt

Schmerzen im und am Kopf gehört zu den unangenehmsten Dingen, die wir Menschen warnehmen können. Wenn diese andauern hat man mitunter das Gefühl man verlöre seinen Verstand. Ganz besonders grausam sind hierbei Zahnschmerzen, denn der Schmerz ist stechend und geht nicht von alleine weg. Wenn man es ganz besonders schlimm erwischt, hat man eine Entzündung am Zahn oder an der Wurzel. Denn hier wird es nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich, da es möglich ist, das Entzündungen an Zähnen über die Wurzel in den Kiefer gelangen können und sich von dort über den ganzen Kopf ausbreiten. Und wenn die Entzündung das Gehirn erreicht ist der Ofen aus. Normalerweise wird das ganze behandelt indem man das Entzündete Gewebe entfernt, oder mit der Medizinkeule dem Eiter an den Kragen geht. Da es aber wahrscheinlich keine flächendeckende medizinische Versorgung im Krisenfall o.Ä. geben wird muss man sowohl auf seinen Körper hören, als auch Wissen zur rudimentären Behandlung besitzen. Klar, einen vom
Karies zerfressenen Zahn kann man ziehen, aber es geht auch leichter und gegen Entzündungen hilft das auch nicht.

Behandlung

Wenn man also starke Schmerzen in den Kauwerkzeugen hat und vielleicht auch fiebrig ist, muss man desinfizieren.
Am besten geht dies durch das zerzauen von:

– Nelken
– Knoblauch
– Zwiebeln
– Pflanzen mit viel Gerbstoffen

Nelken enthalten einen hohen gehalt an Eugenol, welches sowohl schmerzstillend als auch desinfizierend ist. Knoblauch enthält das natürliche Antibiotika Allicin, welches auch zur Behandlung von Bauchschmerzen und Atemwegserkrankungen sehr gut geeignet ist. In der Zwiebel wiederrum sind Sulfide enthalten, welche Antibakteriell wirken und so ebenfalls gegen Entzündungen und den wunden Rachen einer Erkältung helfen. Wenn man dies alles nicht zur Hand hat, sollte man Pflanzenteile mit Gerbstoffen zerkauen. Dieses bittere Zeug findet man mit hoher Konzentration in der Rinde junger Eichenäste und sind zudem auch gut bei Verdauungsstörungen. Wenn einem das nicht gefällt kann man auch den Mund mit folgenden Dingen spülen:

– Spirituosen
– Salzwasser
– Zwiebelsaft

Jeder weiß das Alkohol Gift ist, aber das tolle ist, das Bakterien viel größere Fliegengewichte sind als Menschen. Gründlich den Mund ausspülen und bei Bedarf runterschlucken. Ähnliches gilt für Salzwasser, da Bakterien, die in unserem Mund und Rachenraum wüten dasselbe Wasser mögen wie wir: Süßwasser. Salzwasser tötet hierbei die Bakterien, da das Salz in deren Zelle eindringt und so zerstört.
Nun kann man auch vollkommen verrückt werden und mit einem Gemisch aus zwei Teelöffeln Natron und zwei Esslöffeln Essig den Zahn spülen. Hier reagiert das basische Natron mit der Essigsäure in sprudelnder Erlösung und löst Karies auf und tötet Bakterien in den Entzündungen. Aber Achtung: Gut die Luft anhalten da bei dieser Reaktion CO2 freigesetzt wird und niemand einfach mal umkippen will, weil er zuwenig Sauerstoff und zuviel CO2 im Blut hat.

Brennstoff sparen

Ist beim Cityprepping durchaus wichtig und ziemlich leicht zu erreichen. Einfach einen Schnellkochtopf benutzen. Denn wie der Name schon sagt, kocht der schneller. Das ganze beruht darauf, dass das Wasser im Topf verdampft und nicht entweichen kann. Dadurch steigt der Druck und das lässt die Temperatur des Wassers auf über 100°C ansteigen. Und an
hat festgestellt das dadurch die Garzeit von Essen um das Zwei- bis Dreifache beschleunigt.
Weniger Kochzeit=Weniger Brennstoffverbrauch
So einfach gehts.

Brennstoff machen

Wenn man Cityprepping betreibt hat man allerhand Zeugs eingelagert um über die Runden zu kommen. Da wird auch die eine oder andere Pappverpackung dabei sein, und genau die braucht man. Dazu nimmt man noch Wasser und vermengt es zu einem formbaren Brei. Hieraus kann man mit der Hand nun Briketts formen und gut komprimieren. Diese lässt man nun trocknen und schon hat man kompaktes Brennmaterial aus Müss gemacht.

Wasser zuhause desinfizieren

Mistiges Wasser ist nicht gut. Egal ob Krankheitserreger oder Schwebstoffe, alles kann einem irgendwie den Tag versauen wenn man nicht aufpasst. Alles von Durchfall bis hin zu ernsthaften Krankheiten ist drin. Niemand will sich schließlich die Seele aus dem Hintern drücken. Schwebstoffe können mit einem Stück Baumwollstoff gefiltert werden, was aber die Bakterien und Viren nicht tötet. Abkochen hilft.Aber wenn man sein Brennstoff sparen möchte dann muss eine Alternative zum Abkochen her. Und wenn man nicht grade einen chemischen Wasserreiniger wie Mikropur Forte im Haus hat, muss man schonmal kreativ werden.
ACHTUNG: Diese Variante ist wahnsinnig gefährlich und kann einen viel übler zurichten als ein bisschen schmutziges Wasser!
WC-Reiniger hat eigentlich jeder zuhause und mit Glück ist es DanKlorix. Denn hier ist unser chemischer Reiniger drin: Natriumhypochlorit. Eine wunderschöne Chlorverbindung, die alles tötet was nicht Niet- und Nagelfest ist. Von diesem hochgiftigen Reiniger nehmen wir für ein Liter zu desinfizierendes Wasser DREI TROPFEN. Auf keinen Fall mehr. Nun das ganze umrühren und ca. eine halbe Stunde stehen lassen. Dannach sind sämtliche Kleinstlebewesen im Wasser tot. Für uns ist das Zeug allerdings auch hochgiftig, weshalb bei der Dosierung auch höllisch aufgepasst werden muss. Und selbst wenn die Dosierung stimmt ist es sehr gut möglich das man sich eine Vergiftung zuzieht. Und das ist nicht schön. Also ist es empfehlenswert dies wirklich nur als allerletzte Lösung in betracht zu ziehen.
Wir empfehlen es allerdings nicht.

Brennstoff bunkern(ländliche Region)

Wenn man in einer ländlichen Gegend ein Eigenheim besitzt kann es leicht sein einen Brennstoffvorrat anzulegen. Es ist oft möglich ein Stück Wald zu pachten. Einfach mit dem zuständigen Förster reden und fragen ob das geht. Dort ist es dann möglich von dem Förster ausgesuchte Bäume(kranke oder kaputte) für den Eigenbedarf mit nach Hause zu nehmen. Jetzt muss man das Holz noch kleinmachen und stapeln.
Stapeln tut man entweder an der wettergeschützten Häuserwand oder in Form einer Miete. Sollte jeder schon einmal gesehen haben. Man fängt am besten damit an, eine Plane auszubreiten und legt dann aus den größten Scheiten einen Ring auf diese. Diesen stapelt man ungefähr bis auf Kopfhöhe, sodass man in Zukunft das Feuerholz ohne Probleme runterheben kann. Nun noch eine Plane drüberziehen und fixieren. Das ganze sollte wenn möglich ein halbes Jahr so bleiben, damit die Feuchtigkeit aus dem Holz kommt und es besser und rauchärmer brennt. Damit das ganze gut durchlüftet wird und ordentlich trocknet sollte man beim Stapeln das Loch in der Mitte lassen.
Es geht zwar auch ohne, aber das hindert das Holz am Trocknen.

Tipps und Tricks

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