Es sind 35° im Schatten und den gibt es im weiten Umfeld nicht. Und genau jetzt hast du deine trusty Sonnenmilch zuhause gelassen. Mist!
Was also gegen den droheden Hitzekoller und die Nebenwirkungen tun? Sonnenschutz ist was du brauchst. Hier ist, wie du ihn vielleicht kriegst.

Die großen Gefahren

Jeder kennt ihn, den Sonnenbrand. Nicht wirklich gefährlich, aber lästig wie Sau. Und im Gesicht kannst du dir ganz schnell ne Bindehautentzündung zuziehen und dann tut dir das einfache sehen weh. Spaß.
Nachdem du dich über den Sonnenbrand lustig gemacht hast, holt der in feinster Schulhofmanier seinen großen Bruder: den Sonnenstich. Wenn du denkst, das ein Sonnenbrand am Kopf unangenehm ist, dann wird der Sonnenstich den Masochisten hier richtig abgehen:
– Übelkeit
– mäßige bis starke Schmerzen
– Krämpfe
– Schwindel
– Bewusstlosigkeit
– Erbrechen und Durchfall
Da kommt Freude auf, denn wer möchte nicht bei hochsommerlichen Temperaturen sich die Körperflüssigkeit aus dem Enddarm schleudern und dabei am besten noch bewusstlos sein?
Eher ne chronische Sache, aber wenn dir die Sonne zu lange auf den Leib strahlt ist das ein super Nährboden für Krebs. Schwarzen Hautkrebs um genau zu sein. Der kleine Pisser mag zwar erst nur deine Haut, dann aber irgendwann deine Lymphknoten und BUMM: Streukrebs. Gute Nacht.
Dehydrierung ist ebenfalls ne offensichtliche Geschichte, aber hey, es gibt immernoch genug Genies die es schaffen mit ner vollen Flasche zu verdursten, also muss es wohl noch erwähnt werden.

Grundsätzliches

Wenn es sich vermeiden lässt, dann läufst du nicht in der Mittagszeit, da hier die höchsten Temperaturen des Tages herrschen. Bewege dich stattdessen am Morgen oder am Abend. So siehst du noch genug, hast aber nicht die pralle Hitze auf dem Wanst brennen. Wenn du dich aber aus irgendeinem Grund in der Wüste verlaufen hast, dann wird Nachts gelaufen. Hier spendet der Mond genug Licht um Orientierung zu gewährleisten.
Apropro Wüste, Funfact:
In den Wüsten der Welt werden öfters mal Leichen gefunden, die noch ne Menge Wasser dabei haben.
Mache ja nicht den Fehler und rationiere dein Wasser wie ein Weltmeister.
Trinke genug um deinen Körper funktionsfähig zu halten aber nicht so viel das du es verschwendest.
Denn wenn du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst, wirst du so eine Situation nicht überleben.

Kleidung

Wenn es heiß draußen ist und du unterwegs sein musst, dann hilft dir schonmal eine Mütze. Ich weiß, ist offensichtlich.
Aber dennoch kann man es nicht oft genug sagen. Denn, die Mütze spendet deinem Kopf Schatten und kühlt dadurch. Zudem bekommst keinen lästigen Sonnenbrand, wenn dir die Sonne nicht direkt auf den Dötz brezelt. Cool ne?
Und vor allem wenn du zu der kahlköpfigen Gattung Mensch gehörst ist das wichtig, denn dann kommt der Sonnenstich besonders schnell. Und den will man ja irgendwie vermeiden.
Und lass die kurzen Hosen sein. Denn auch wenn es Tagsüber warm ist, wird es nachts schon ziemlich schnell kalt. Deswegen empfiehlt es sich auch etwas weitere Hosen zu tragen. Denn so hast du an warmen Tag keine zweite Haut an dir kleben, sondern eine gewisse Luftbewegung um die Krautstampfer. Und wenn es dann Nachts kalt wird kannst du dir ne zweite Hose anziehen ohne das deine Bewegung eingeschränkt ist.

Umgebung

Suche dir Schatten um die heiße Zeit des Tages und wenn möglich auch für Teile deines Weges. Du überhitzt langsamer und dein Körper verbraucht so weniger Wasser um deine Körpertemperatur zu regulieren.
Solltest du in einer wasserarmen Gegend unterwegs sein suche die Vegetation nicht nur für den Schatten. Denn wo es Pflanzen gibt, gibt es normalerweise auch Wasser.
Wieder zurück zur Wüste:
Lass den Kaktus stehen. Denn wenn du für Wasser einen Kaktus anzapfst, gehst du schneller zu Grunde als du denken kannst. Denn Würden Kakteen überleben wenn sie sauberes Trinkwasser enthalten würden? Eher nicht.
Vergiftungserscheinungen können hier zu Durchfall und Erbrechen, oder bei wenigen Arten sogar zu Halluzinationen führen. Alles davon zieht dich aus dem Verkehr und ebnet den Weg zum schnellen ableben.

Einmal mit alles!

Wenn du jetzt aber Glück hast und nur einen verdammt warmen Sommertag in unseren Breitengraden mit einer Wanderung verbringst, dann darfst du trotzdem nicht unvorsichtig werden. Denn der Hitzschlag kann dir bei einer Solo-Wanderung auch ganz schnell die Kerze ausmachen. Ein Glück haben wir in unseren Breitengraden oftmals viel Wasser und demnach auch viele Pflanzen. Schatten und Trinkwasser gehen dir so also nicht so schnell aus.
Komme hier aber nicht in Versuchung zu viel von deinem Wasser zu verbrauchen, da du auch mal schnell in ein Gebiet ohne offenses Gewässer kommen kannst.
Für Abkühlungen im kühlen Nass solltest du beachten das der Temperaturwechsel, vor allem bei vorangeschrittenem Alter, einen lustigen kleinen Schock im Herzen auslösen kann und du umkippst(Siehe Friedrich Barbarossa beim Kreuzzug Numero 3).
Und wenn du zwar Wasser, aber keine Vegetation hast, dann trag eine Schlammpackung auf deine Haut auf und schon hast du eine kühlende Schutzschicht vor der Sonne.
Sonnenschutz

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