Werkzeuge sind wichtig. Für jeden. Aber nicht jeder kann eine komplette Werkstatt aufbauen, entweder
weil man nicht den Platz dafür hat oder einfach das Geld fehlt. Wir zeigen euch heute erstmal, welche Werkzeuge man brauchen kann. Sozusagen als Start für eine Reihe von Beiträgen, die sich mit handwerklichen Dingen beschäftigt.

Voraussetzungen für deine Werkzeuge

Die von dir gewählten Werkzeuge sollten in erster Linie tatsächlich auch Werkzeug sein und kein Spielkram.
Hier denkt man sofort an teure Marken, die finanziellen Zehennägel rollen sich bereits hoch. Aber nein, man
kann sich helfen. Der Flohmarkt, Ebucht oder Amazonien geben einige gute Sachen her, die man sich leisten und auch benutzen kann. Weiter sollten deine Werkzeuge möglichst simpel sein und in schlechten Zeiten ohne Strom funktionieren.
Stromloses Werkzeug arbeitet sich langsamer, aber man kommt zum Ziel. Es dauert nur ein bisschen länger und man braucht Geduld.

Grundlegende Werkzeuge

Nähere Aufnahmen gibt es weiter unten
Zu den Grundlagen gehören Werkzeuge, die den Großteil des täglichen Hausgebrauchs abdecken.
Diese wären:
– Messer(1)
– Gripzange(2)
– Schraubendreher (Kreuz- und Schlitz)(3)
– Kneifzange(4)
– Bohrgerät(5)
– Säge (Bogen der Holz- und Metallsägeblätter nimmt)(6)
– Hammer(7)
– Winkel
– Zollstock oder Bandmaß(8)
Damit ist man schon mal gut dabei. Wirklich.
Jetzt wollen wir aber ein bisschen mehr, eventuell sogar noch Sachen vom Nachbarn für Gegenleistung reparieren oder austauschen. Oder komplett neu bauen. Dann brauchts noch ein bisschen mehr:
– Zugmesser(9)
– Holzraspeln(10)
– Metallfeilen(11)
– Feinsäge(12)
– Schleifblock mit Papier
– Schraubzwingen
– Schraubstock
– Hobel
– Schälmesser(13)
– Schnitzmesser
– Stechbeitel(14)
– Lötlampe(15)
– Schleifstein
Jetzt ist man sehr sehr gut gerüstet, komme was da wolle. Dem ein oder anderen fallen jetzt noch zusätzliche Werkzeuge und Gimmicks ein, aber das hier haut schon recht gut hin.

Zusätzliches für deine Werkzeuge

Da du jetzt dein Werkzeug zusammen hast, kommen jetzt noch ein paar Kleinigkeiten dazu, die du dir auf jeden Fall auch auf Vorrat besorgen solltest. Werkzeuge müssen gepflegt werden. Manchmal muss man auch etwas ersetzen.
Deshalb sieh mal, das du dir noch das holst:
– Panzertape
– Ersatzbits(16)
– Ersatzbohrer
– Sägeblätter für Holz und Metall
– Schärfvorrichtung für Holzsägeblätter
– Nägel und Schrauben in diversen Größen
– Heißklebestifte, Leim, Zweikomponentenkleber
– WD40
– Bindedraht und Schnur
– Gaskartuschen (Lötlampe)
– Spiritus (Lösemittel oder fürn improvisierten Brenner)
Dir fällt bestimmt noch mehr ein. Jetzt kannst du schon mal abgehen wie ein Zäpfchen.

Wohin mit deinen Werkzeugen

Dein Werkzeug zu lagern dürfte kein Problem sein, ein einfacher Werkzeugkoffer sollte ausreichen. Die kriegt man für schmales Geld im Baumarkt, oder man nimmt einen alten vom Flohmarkt. Der Platz deines Schaffens sollte ausreichen groß sein, das du auch mal einen Stuhl oder dergleichen reparieren kannst. Ein stabiler Tisch aus Holz mit einer Tischplatte die etwa drei Zentimeter stark und 60 cm x 100 cm groß ist, gibt eine gute Werkbank her. Da kannst du direkt mal deinen Schraubstock anbringen.
Unter den Tisch stellst du das Werkzeug, das etwas mehr Platz braucht. Oben kommen die Sachen hin, die du öfters brauchen wirst, wie der Zollstock und der Bithalter mit den dazugehörigen Bits. Wir zeigen dir demnächst noch ein paar Sachen die deine handwerklichen Fähigkeiten erweitern, nützlich sind und mitunter auch Spaß machen können. Den Umgang mit deinem Werkzeug lernst du am besten selbst indem du es benutzt. Lass nur nicht den Oberhandwerker raushängen.
Werkzeuge

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