Mein persönlicher Survival-Kit

Ihr kennt ja vielleicht den ÜGü von Rüdiger Nehberg. Oder das Allzeit-Bereit-Päckchen von den Pfadis. Ich hab meinen persönlichen Survival Kit mal für euch rausgeholt. Vorgestellt hatten wir ihn ja schon mal  auf unserer Seite Tacticalatzengear.de.
Manchmal gehen die Dinge seitwärs. Dann braucht man sowas. Hier ist meiner.
Aber zuerst mal: Wann braucht man einen Survival Kit? Oder braucht man überhaupt einen?
Antwort: Immer und Ja. Immer, weil man nie ahnen kann, wann die Dinge einen etwas unangenehmen Verlauf nehmen und „Ja“ weil keiner von uns in die Zukunft sehen kann und schlimme Sachen jedem passieren können, egal wer man ist.

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City Survival – Grey Man

Der Begriff „Grey Man“ ist in der Prepperszene eigentlich sehr bekannt. Es gibt schon tausend Beiträge dazu, jeder hat was dazu zu sagen und alle wissen eigentlich Bescheid. Wir wollens trotzdem nochmal aufrollen. Wir wollen dir erklären, warum in unserer Gesellschaft Tarnung á la „Grey Man“ sehr wichtig sein kann, auch wenn man nicht grade irgendwo als Kriegsberichterstatter oder freier Journalist unterwegs ist.

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Talg – das dicke Multitalent

Talg ist festes Fett, das von geschlachteten Wiederkäuern gewonnen wird. Es ist insofern für Prepper und Bushcrafter interessant, als das es zur Kerzenherstellung, Nahrungsmittelherstellung und als Schmiermittel genutzt werden kann.
Talg hält sich außerdem sehr lange, wenn man es frisch herstellt und in entsprechenden Gläsern aufbewahrt. Wir zeigen dir heute die Gewinnung von Talg und eine Reihe nützlicher Anwendungsmöglichkeiten.

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Natürliche Verhütung

Alles den Bach runter gegangen und weil man überlebt hat, schiebt man richtig große Langeweile. Der Mensch von Heute hat da mehrere Ideen und wenn man den Geburtenraten 9Monate nach einem großen Stromausfall trauen kann, wird da gerne mal in die Kiste gesprungen.
Wenn die Welt jetzt aber den Bach runtergegangen ist und die Situation extrem unsicher ist möchte man nicht zwangsweise ein Kind großziehen müssen. Die Pille, die heutzutage von vielen Frauen eingenommen wird, oder auch Kondome die von den Herren der Schöpfung benutzt werden halten dann nicht lange vor. Aber Abhilfe muss trotzdem her, denn der sexuelle Aspekt bleibt in Beziehungen dennoch bestehen. Um diese zu finden schauen wir einfach mal etwas weiter in der Zeit zurück, zurück bevor Kondome oder oder Medikamente aufkamen. Natürliche Verhütungsmethoden und abortative Pflanzen können den Spaß ohne Kind weiterhin garantieren.

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Handwerk – Kerzen

Manchmal muss einem ein Licht aufgehen. Aber wenn es keinen Strom mehr gibt und ein offenes Feuer entweder der Wohnung schaden würde, oder die eigene Position verraten würde, muss etwas anderes her.
Namentlich: Kerzen.
Leider gibt es nach dem Weltuntergang keine Raffinerien mehr, die einem das praktische Paraffin herstellen. Jetzt ist guter Rat teuer und teuer ist nicht gut. Wenn man aufstrebender Imker ist und seinen Bienenvölkern das Wachs wegnehmen kann ist das eine Möglichkeit an Wachs zu kommen.
Ein aber eher unbekannterer Rohstoff zur Kerzenherstellung ist Stearin, ein aus Tierfett gewonnenes Wachs.

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Handwerk – Holz

Metall hatten wir ja schon (Beitrag). Jetzt ist Holz dran. Holz gibt es in so vielen unterschiedlichen Arten und Formen,  das es schon einen mehrteiligen Artikel bringen würde, nur darüber zu schreiben. Uns geht es vornehmlich darum, das du mit dem arbeiten kannst, was da ist. Die Grundlagen der Holzbearbeitung sind jetzt dran. Wir zeigen dir stromlose Werkzeuge, die dir dabei helfen Dinge aus Holz herzustellen oder zu reparieren.

Welches Holz?

Kommt drauf an. Grundsätzlich unterscheidet der Laie zwischen Hartholz und Weichholz. Dann gibt es aber auch noch Holzwerkstoffe wie OSB-Platten, Multiplex oder Siebdruckplatte. Für einen Armbrustschaft wäre Hartholz gut (Walnuss, Eiche etc.), für einen Werktisch kann man eine dicke Multiplexplatte nehmen. Oder Eichenbohlen. Weichholz kann man gut benutzen um günstige Möbel, Regale oder temporäre Stützen zu bauen. Im Holzfertigbau wird gerne Weichholz verwendet, da es (entgegen seiner Bezeichnung) leicht ist,
günstig zu beschaffen, einfach zu bearbeiten und im Endzustand ausreichend stabil ist. Hartholz dagegen wird oft für gute Möbel, Werkzeugstiele (Axtstiel aus Hickory) oder Bodendielen verwendet. Für uns ist hier das Hartholz als Werkzeugstiel interessant.

Welches Werkzeug?

Gehst du jetzt einfach wieder in den Baumarkt, weint das Zwiebelleder gewaltig. Genauso wie es viele Metallbearbeitungswerkzeuge gibt, sind auch Holzbearbeitungswerkzeug vorhanden. Mach also nicht den Fehler, Hals über Kopf loszukaufen. Was du für die grundlegenden Arbeiten brauchst, sind:
  •  Handhobel
  •  Schlichthobel
  •  Ziehklinge
  •  Satz Stechbeitel
  •  Schleifpapier (versch. Körnungen)
  •  Stahlbürste
  •  Axt/Beil
  •  Satz Raspeln (Halbrund, Rund, Flach)
  •  Messer (z.B. Mora)
  •  Säge (Fuchsschwanz, Bügelsäge mit Holzsägeblatt)
  •  Holzhammer
  •  Zugmesser
  •  Schraubzwingen
  •  Wasserwaage
  •  Stahllineal/Zollstock
  •  Holzleim
  •  Satz Holzbohrer/Forstnerbohrer (Handbohrgerät, falls du noch keins hast)
Wie bei der Metallbearbeitung ist das hier nicht so viel. Alles passt in einen Werkzeugkoffer. Kombiniert mit den Werkzeugen, die du schon haben solltest, hast du also alles was du brauchst. Solltest du noch andere Sachen brauchen, kannst du diese noch einfach nachkaufen.

Der Anfang

Du kannst die für Übungen einfach kleine Arbeiten vornehmen, wie z.B. das Reparieren von Möbeln. Oft reicht hier der Leim, ein paar Zwingen und ein bisschen Liebe mit dem Hammer. Achte darauf einen Holzhammer zu nehmen, Stahlhämmer hinterlassen oft einen ungewollten Eindruck. Probier dich an alten Möbeln oder an Rohlingen ein bisschen aus. Du kannst auch Rohholz im Baumarkt kaufen und erstmal hobeln üben. Wenn es dir gelingt eine ordentlich gehobelte Oberfläche zu erzeugen, dann nimm dir mal dein Zugmesser und versuch aus einem Kantholz ein Rundholz zu machen. Schwieriger als man denken mag. Lass dir Zeit, niemand hetzt dich. Mach ein paar Abmessungen und setze Bohrungen. Anders als beim Metall darfst du hier aber keine Fehler machen, wenn zu viel weg ist, ist das Werkstück meist hin.

Ein Probestück

Wenn du dir nicht sicher bist, wie du mit deinem Werkzeug umgehen sollst, dann versuch dich erstmal an einem Reststück. Abschnitte von Holzstücken kann man fürn sehr schmalen Taler in den meisten Baumärkten abgreifen. Bohre, beitele und hoble bis es dir zum Hals raushängt. Das was du jetzt kannst, kann dir später auf jeden Fall helfen. Mach auch Klebeversuche und lerne so, wie du welche Hölzer und Holzwerkstoffe am besten zusammenfügst. Dübeln solltest du auf jeden Fall lernen. Nicht nur das Wie, sondern auch die Herstellung von Flach- und Runddübeln. Holzverbindungen sind gedübelt nämlich wesentlich stabiler. Versuche dich auch mal an schwierigen Sachen, wie Nut und Feder oder Schlitz und Zapfen. Mit die aufwändigste Eckverbindung für
Holz ist die Zinkung. Dafür ist diese Verbindung auch sehr stabil und dauerhaft.

Harte Arbeit, hoher Aufwand

Mit Holz zu arbeiten ist, wie bei Metall, mit hohem Zeitaufwand verbunden. Jedoch sollte man die Grundlagen (grade als Prepper) beherrschen. Denn sollte es mal dazu kommen, wird sich keiner sonst um deinen kaputten Schrank kümmern. Oder stell dir mal vor, dein Dosenregal macht ’nen Abgang. Das repariert sich nicht von alleine. Bist du ambitioniert kannst du auch Bögen oder komplette Armbrüste, Bumerangs oder Atlatl sehr fortgeschritten bauen und dir so auf jeden Fall was für deine Freizeit sichern. Und wer weiß, vielleicht musst du mal ein ganzes Haus aus Holz bauen. Dann musst du auf jeden Fall was draufhaben o.<.

Handwerk – Metall

Du hast ja eine Werkbank. Und die hat Werkzeuge. Mit diesen Werkzeugen solltest du die grundlegenden, stromlosen Bearbeitungsmethoden für Holz und Metall drauf haben. Die Grundlagen der Metallbearbeitung kann man dabei gut lernen.
Denn wer selbst machen kann, ist am Ende im Vorteil. Wir zeigen dir heute die Fähigkeiten, die du drauf haben solltest, um auch längere Zeit Material und Ausrüstungsteile aus diversen Metallen für dich und andere herzustellen.

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Antibiotika DIY

So, Apokalypse vorbei, weit und breit keine Apotheke in Sicht und man hat sich erstmal schön ne Grippe eingefangen. Und nicht irgendeine Grippe sondern die Mutter aller Grippen. Das endet schonmal ganz schnell mit einem vorgezogenen Ableben. Es ist erschreckend wie dürftig die Auswahl an Medikamenten wird, wenn
das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Tabletten überschritten wird.
Denn obwohl man vieles hört das man Medikamente auch nach MHD noch benutzen kann, sollte man dies tunlichst vermeiden. Es kann nicht nur vorkommen, das die Wirkung verschwindet, sondern auch das die eigentlich helfende Mischung von Wirkstoffen zu einem potenten Gift geworden ist. Also muss eine Alternative her, die auch ohne Labor hergestellt werden kann.

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Selbstverteidigung – Auf Tuchfühlung mit einem Angreifer – Die Basis

Ein großes Thema, das häufig sehr kontrovers diskutiert wird. Wir diskutieren jetzt aber nicht. Wir stellen dir Möglichkeiten vor, mit denen du dir eine stabile Basis für Konfrontationen auf Tuchfühlung schaffen kannst. Kein Kungfuchteln, kein WinkeTsun oder KrampfMaga. Namen sind was für Leute die damit Geld verdienen wollen. Es geht um Selbstverteidigung – hinterlistigster, dreckigster Hinterhofkampf. Wir lassen rechtliche Dinge mit voller Absicht außen vor, empfehlen dir aber bei Fragen das BGB und das StGB zu lesen.

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Der Hasenstock – How to Knüppel

Der Hasenstock ist ein gekrümmter Stock von etwa der Stärke eines Handgelenks. Der Stock ist meist aus Hartholz, von flacher Erscheinung und entweder einigermaßen symmetrisch oder hat an einem Ende einen Griff. Die Variante mit Griff ist vor allem in Nordamerika sehr bekannt, wo man solche Wurfhölzer auch in etwas veränderter Variante als Kriegskeulen verwendete. Moderne Varianten werden aus Metall, Lexan, Fiberglas, Kunststoff oder teuren Holzlaminaten gefertigt und haben nur noch sportliche Verwendungszwecke. Weiterlesen „Der Hasenstock – How to Knüppel“